Donnerstag, 11. April 2013

Let´s talk about books *TAG*


Hallo meine Lieben, 

 heute gibt es zum ersten mal einen TAG Beitrag für euch. Ich hoffe es gefällt euch !!



1.Welche(s) Genre liest du am liebsten?
Fantasyromane, Horror,Familiengeheimnisse

2. Mit welchem Genre kannst du absolut nichts anfangen?
Kriminalromane, Heimatromane XD

3. Liest du lieber dicke Schinken oder Bücher mit niedriger Seitenzahl?
Lieber Bücher mit niedriger Seitenzahl  ( von  0-500 ist ok )

4. Wie viel Geld gibst du so etwa im Monat NUR für Bücher aus?
Das kommt immer drauf an mal mehr mal weniger !

5. Beschreibe deinen perfekten Leseort!
Auf dem Sofa und einem leckerem Tee!

6. Hand aufs Herz: Aktuelle Zahl deines SuBs?
Ca. 40-50

7. Versuchst du Menschen zum Lesen zu motivieren und wie?
Nein das mach ich eher nicht weil ich denke wenn Menschen lesen wollen dann tun sie das auch .

8. Dein aktuelles Buch ist beendet. Nimmst du dir sofort das nächste zur Hand oder brauchst du erstmal ein paar Stunden oder sogar Tage bis ein neues an der Reihe ist?
Ich nehme mir eigentlich immer gleich ein neues zu Hand.

9. Wie entscheidest du dich für deine nächste Lektüre?
Es kommt bei mir immer auf meine Stimmung oder der Jahreszeit drauf an.

10. Von welchen Autoren kaufst du die Bücher ohne auch nur zu wissen um was in der Geschichte geht?
Nora Roberts

11. Findest du Bibliotheken sinnvoll?
Ja ich finde es schon sinn voll auf der einen Seite ich bin früher als kleines Mädchen wo ich natürlich nicht viel Geld hatte in einer Bibliothek gewesen und erst da bin ich auch zum Lesen gekommen , aber jetzt kaufe ich sie mir selber und stelle sie mir in mein Regal.

12. Was hältst du vom Buchpreisbindungsgesetz? Sprich, dass ein Buch überall gleich viel Kosten muss (im mangelfreien neuen Zustand) ?
Ich finde es gut!

13. Welche Themen interessieren und welche langweilen dich in Büchern?
Ich mag es wenn es richtig zur Sache geht da kann ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen aber was ich absolut nicht mag z.B. in Krimis das Detektiv spielen das langweilt mich sehr . 

14. Wie stehst du zu dem Thema „Rezensionsexemplare"?
Ich stehe dem Thema sehr hoffen gegenüber.  Ich liebe es Rezensionsexemplare zu bekommen sie zu lesen und etwas darüber zu schreiben. Das macht mir echt spaß.





Dienstag, 9. April 2013

Die Puppe (Die Blackstone Chroniken Teil 1) von John Saul




Broschiert: 127 Seiten 

Verlag: Bastei Lübbe (1998) 

ISBN-13: 978-3404139705

Preis: ?? war noch DM =) 










Klappentext: 

Bedrohlich ragt die Silhouette des schon seit Jahren leerstehenden Irrenhauses über Blackstone. An seiner Stelle soll ein modernes Einkaufszentrum entstehen
und der Kleinstadt neuen Wohlstand bringen.
Doch als die erste Mauer fällt, erwacht das Böse in dem alten Gemäuer wieder zum Leben. Eine dunkle Gestalt schleicht durch die Straßen Blackstones und verteilt geheimnissvolle Geschenke mit einer grauenhaften Vergangenheit...


Inhalt:

 Als der Umbau der alten Irrenanstalt vorerst wegen einer Kreditsperre gestoppt wird, gerät der Bauunternehmer Bill McGuire in Schwierigkeiten, denn schließlich hat er eine Familie zu versorgen, und seine Frau Elizabeth erwartet gerade ihr zweites Baby.
Als eines Tages ein Paket ohne Absender bei ihm abgegeben wird, ahnt er noch nicht, daß der Inhalt, eine sehr alte Puppe, sein Leben verändern wird.
Seine Tochter Megan ist von der Puppe begeistert und auch seine Frau erliegt nach und nach dem Zauber des blondgelockten Wesens.
Mutter und Tochter wetteifern um die Puppe-ein schwerer Fehler, denn diese Puppe hat ihren eigenen Willen...


Meine Meinung:

Mit "Die Blackstone Chroniken - Teil 1: Die Puppe" habe ich nun den ersten John Saul-Roman gelesen und bin begeistert. John Saul versteht es meisterlich auf nur wenigen Seiten ein Grauen entstehen zu lassen, was manch anderer Autor auf 600 Seiten nicht schafft. Absolut empfehlenswert!Der Schreibstil von John Saul ist super spannend von Anfang bis Ende und keine Spur langweilig. Er hat mich mit diesem Buch total gefesselt. Man selbst hat das Gefühl, man ist ein Mitglied der Familie McGuire. In den schweren Zeiten der Familie habe ich richtig mitgelitten. Super gelungen, Klasse!!! Ich werde sofort mit dem nächsten Teil weitermachen. in sehr spannendes und unheimliches Buch.Wer einmal John Saul gelsesen hat, will ihn immer wieder lesen. 



Sonntag, 7. April 2013

Final Cut von Veit Etzold


448 Seiten

 Verlag: Bastei Lübbe

 ISBN: 978-3404166879

8,99€










Klappentext:
Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.

Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.

 


Inhalt:

Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig. Er nennt sich der Namenlose, und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken. Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie ohnehin schon für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem. Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte. Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis. Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show. Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird: der Namenlose.



Meine Meinung:
Die Hauptgeschichte ist spannend geschrieben, mit jeder Menge blutiger, perverser und grausamer Details angereichert, was meiner Meinung zu einem Thriller auch gehört: "Kübelweise" Blut, Eingeweide, Leichen, ekeliges Getier und Gewalt. Ich war jedenfalls positiv überrascht, dass die Schilderungen weit über das hinaus gehen, was deutsche Piblikumsverlage sonst zulassen. Ich denke, der Autor wäre auch im Horror-Genre gut aufgehoben.
Die Hauptcharaktere sind gut erdacht. Die Ermittler positiv und sympatisch gezeichnet. Man findet als Leserin allerdings kaum eine Identifikationsfigur. Vermutlich weil außer Clara Vidalis keine interessante Frauenfigur vorkommt. Clara selbst ist eine sympatische Protagonistin, eine starke Persönlichkeit mit viel Herz und Hirn, die allerdings ihre Vergangenheit nicht vergessen kann und dadurch verletzbar ist, was ihr in der Geschichte zum Verhängnis wird. Die Verbindung des Mörders zu Clara ist durchaus logisch nachzuvollziehen. Die Dialoge sind niemals steif oder hölzern, sondern abwechslungsreich und gottlob frei von dem, in vielen Krimis, üblichen Humor. Der würde hier auch gar nicht hineinpassen. Die Kapitel sind von angenehmer Kürze, die Perspektivewechsel in Maßen eingesetzt.
Veit Etzold schreibt packend, emotionsgeladen und direkt.



FAZIT:
"Final Cut" unterhält seine Leser mit einem spannungsgeladenen Plot samt überraschenden Wendungen mit reichlich Leichen & Blut, einer sympathischen Protagonistin und der packenden Schreibweise von Veit Etzold. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mich dieser rasante Thriller wunderbar unterhalten.


Samstag, 6. April 2013

Requiem von Eoin McNamee







340 Seiten

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag

 ISBN: 978-3423249416

 14,90€








Der Autor Eoin McNamee wurde 1961 in Kilkeel, Irland geboren. Bevor er Schriftsteller wurde, studierte er Jura. Januar 1961 in Nordirland: Die neuzehnjährige Pearl Gamble wird nach einer Tanzveranstaltung in der Newry Orange Hall tot aufgefunden. Sie wurde geschlagen, gewürgt und erstochen. Die Polizei hat schnell einen Verdächtigen, der die Tat aber bestreitet. Anstatt zu ermitteln versuchen die Polizisten den Verdächtigen zu überführen. Ein Justizirrtum - oder war es doch keiner? - nimmt seinen Lauf. Das Buch behandelt einen wahren Fall. Es beginnt nach der Einführung zunächst romanhaft, dies ändert sich jedoch mit der Zeit und wird eher halbdokumentarisch - halb deshalb, da ich das Gefühl habe, dass ich nach der Lektüre nicht mehr weiß. Ab und zu kommt der Autor auch ins fabulieren über Land und Leute, was für das Verständnis der damaligen Zeit und die Umstände durchaus wichtig ist aber diese Abschnitte sind so langweilig geschrieben, dass man versucht ist, schnell darüber hinweg zu lesen. Zum Ende hin liest sich das Buch eher wie ein zu kurz geratener Bericht und es bleiben viele Fragen offen, die der Autor durchaus klären hätte können. Irgendwie habe ich auch erwartet, dass dieses Buch entstanden ist, weil es neue Erkenntnisse über den Fall gibt aber da wurde ich leider enttäuscht. Es ist einfach eine Art Nacherzählung, die nicht mal besonders spannend oder informativ ist. Das Buch zeigt lediglich, wie leicht es ist, ohne richtige Beweise verurteilt zu werden, nur weil jeder gern hätte, dass eine bestimmte Person der Täter ist. Erschreckend an dem Buch ist, mit wie wenig Beweisen es zu einer Verurteilung kommen kann. Leider wird nie ganz klar, warum gerade Robert McGladdery in die Mühlen der Justiz geraten ist, aber sehr schnell wird klar, dass es in dem Fall nie darum ging, den wahren Täter zu finden, sondern einfach nur zu beweisen, dass es ein bestimmter Täter war. Der aus London hinzugezogene Ermittler Eddie McCrink hat zwar große Zweifel aber er wird sehr schnell an weiteren Ermittlungen gehindert.In dem Buch kommen viele Personen vor, alle bleiben jedoch eher blass und man erfährt so gut wie nichts über sie. Selbst der vermeindliche Täter ist mir nach der Lektüre noch genauso fremd wie zuvor. Ich hätte mir auch ein Personenverzeichnis gewünscht. Mir ging es oft so, dass ich mich gefragt habe "Wer war das noch mal?". Auf mich macht das Buch den Eindruck, als ob sich Eoin McNamee nicht hat entscheiden können, ob er ein Sachbuch über den Fall McGladdery hat schreiben mögen oder lieber einen Roman mit wahrem Hintergrund. Er hat sich dann wohl für irgendwas dazwischen entschieden und das ist meiner Meinung nach ziemlich schief gegangen. Man begleitet auf der einen Seite die Untersuchungen - oder besser die Vorverurteilung - der Polizei und dann sind immer wieder Kapitel eingestreut, die Rückblicke in die Zeit vor dem Verbrechen gewähren. Leider schafft es der Autor nicht, diese zwei Teile so zu verbinden, dass ein Ganzes daraus wird. Ich war immer wieder verwirrt, wenn in die Vergangenheit gewechselt wurde und hab erst nach einigen Sätzen gemerkt, dass das jetzt wohl eine Art Rückblick ist, der aber immer recht spärlich und wenig erhellend war. Die Idee ein Buch über einen realen Fall zu schreiben gefällt mir gut aber hier ist es gründlich schief gegangen. Es ist nur eine langweilige Aneinanderreihung von Tatsachen - oder hat der Autor einiges dazu erfunden? So manches Mal sind mir bei der Lektüre die Augen zugefallen. Ich hab nur weitergelesen, weil ich die Hoffnung hatte, dass der Autor neue Erkenntnisse gewonnen hat - aber da wurde ich bitter enttäuscht. Spannende Idee, leider schlechte Umsetzung. Es tut mir so leid für das buch!